Teammediation und Organisationsmediation in Berlin
In jeder Organisation entstehen Konflikte: aus Missverständnissen, unterschiedlichen Interessen, unklaren Rollen. Die Frage ist nicht, ob sie entstehen, sondern wie damit umgegangen wird. Bleiben sie ungeklärt, leiden Zusammenarbeit, Arbeitsergebnisse und die Menschen im Team.
Organisationsmediation bietet einen vertraulichen Rahmen, in dem die Beteiligten ihre Sicht darlegen, die Interessen dahinter klären und vereinbaren, wie sie künftig zusammenarbeiten. Vergangene Fehler und aktuelle Blockaden kommen auf den Tisch. Die Aussprache darüber schafft die Grundlage für die nächsten Schritte.
Wenn Sie Konflikten dauerhaft vorbeugen wollen: Mit dem Team-Dojo begleite ich Teams über ein ganzes Jahr.
Ein kurzes Gespräch bringt Klarheit.
30 Minuten, kostenlos, vertraulich.
In welchen Situationen ist Mediation sinnvoll?
Ineffektive Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb des Teams oder zwischen Projektpartnern endet immer wieder in Frustration und Missverständnissen. Die Beteiligten vermeiden zunehmend persönliche Interaktionen, sprechen übereinander statt miteinander oder ziehen sich in die vermeintliche Sicherheit schriftlicher Kommunikation zurück. Besprechungen bringen keine sinnvollen Ergebnisse oder finden gar nicht erst statt.
Organisationsmediation kann Missverständnisse klären und Kommunikationsprozesse verbessern.
Eskalierte Konflikte zwischen Mitarbeitenden oder Führungskräften
Persönliche Spannungen zwischen Mitarbeitenden oder Führungskräften wirken sich unmittelbar auf Arbeitsergebnisse, Qualität und Kundenzufriedenheit aus.
Im geschützten Rahmen der Mediation werden Interessen geklärt und tragfähige Vereinbarungen getroffen.
Interkulturelle Konflikte und internationale Zusammenarbeit
Vielfalt im Team, unterschiedliche berufliche Hintergründe und Fremdsprachen führen schnell zu Missverständnissen und verschärfen Konflikte. Häufig deshalb, weil viele kulturelle Prägungen unter der Oberfläche wirken. Besonders in internationalen Kooperationen führen sprachliche und kulturelle Unterschiede oft zu unbeabsichtigten Konflikten, die die Zusammenarbeit behindern.
Mediation bietet Raum, unterschiedliche Perspektiven zu äußern und unbewusste Verhaltensmuster zu reflektieren. So wird Vielfalt nicht als Bedrohung, sondern als Ressource wahrgenommen. Mehr dazu unter Interkulturelle Mediation.
Komplexe Projekte mit vielen Beteiligten
In komplexen Projekten mit vielen Beteiligten sind Konflikte unvermeidlich. Sie entstehen aus unterschiedlichen Interessen und Missverständnissen. Zeit- und Kostendruck verschärfen sie oft zusätzlich.
Mediation hilft, mögliche Konflikte so früh wie möglich zu erkennen, Interessen und Perspektiven zu klären und Vereinbarungen zu treffen. Das kann Kosten senken und Verzögerungen vermeiden.
Veränderungsprozesse
Tiefgreifende Veränderungs- und Transformationsprozesse verlaufen selten konfliktfrei. Veränderung schafft Unsicherheit. Arbeitsabläufe, Rollen und Verantwortlichkeiten müssen neu definiert und aufeinander abgestimmt werden. Dabei sind Unternehmensziele und Anforderungen mit den Interessen der Mitarbeitenden in Einklang zu bringen.
Organisationsmediation bezieht alle Beteiligten in den Prozess ein, ermöglicht einen offenen Dialog über Ängste, Hoffnungen und Ziele und ermutigt dazu, Ideen einzubringen. So ziehen am Ende alle an einem Strang.
Ablauf einer Organisationsmediation
1. Vorgespräch & Klärung des Auftrags
In einem ersten Gespräch klären wir, wer an der Mediation teilnimmt und welche Ziele erreicht werden sollen.
2. Moderierte Gespräche
Im Laufe der Mediation benennen die Beteiligten die Themen, die sie ansprechen möchten. Gemeinsam wird eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation vorgenommen, um Verbesserungsbedarf zu erkennen. Anschließend erhält jede und jeder die Möglichkeit, die eigene Perspektive und Interessen darzulegen. Sind alle relevanten Faktoren geklärt, beginnt die kreative Phase mit der Frage: „Was können wir künftig anders machen?“ Aus dem Ideenpool werden die erfolgversprechendsten Ansätze ausgewählt und deren konkrete Umsetzung geplant. Eine gemeinsame Vereinbarung am Ende hält fest, welche Veränderungen tatsächlich umgesetzt werden.
3. Nachbereitung
Ich begleite die Umsetzung, verfolge die Fortschritte und helfe dabei, neue Routinen zu etablieren.
Welche Vorteile bietet Mediation?
- Klarheit: Rollen, Prozesse und Entscheidungswege werden ausgesprochen und vereinbart.
- Zeit: Früh geklärte Konflikte binden weniger Aufmerksamkeit, im Team und in der Führung.
- Verbindlichkeit: Die Beteiligten treffen die Vereinbarungen selbst und tragen sie deshalb mit.
- Vertraulichkeit: Was in der Mediation gesagt wird, bleibt dort. Mit dem Auftraggeber wird vorab vereinbart, welche Ergebnisse weitergegeben werden.
Nächster Schritt
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Vorgespräch. In 30 Minuten klären wir Ziele, Rahmen und Nutzen.
Aus der Praxis
Zwei Abteilungsleiter eines mittelständischen Unternehmens geraten aufgrund unterschiedlicher Ziele und Kommunikationsstile in Konflikt.
Ergebnis
Im vertraulichen Rahmen sprechen sich beide offen aus. Missverständnisse werden abgebaut, die Zusammenarbeit spürbar verbessert.
Drei Inhaber einer GbR mit 20 Angestellten klären in der Mediation den Verkauf des Unternehmens.
Ergebnis
Verkauf einvernehmlich geregelt und umgesetzt; zwei der Gründer bleiben mehrere Jahre im Unternehmen.
Das Team eines Berliner Berufsverbandes arbeitet an internen Spannungen und Strukturfragen.
Ergebnis
Rollenklärung, Konfliktklärung und veränderte Entscheidungsprozesse.
Stimmen von Kunden
bbk berlin e.V.
„Christian von Baumbach hat uns als Moderator bei einem Konfliktgespräch hervorragend unterstützt. Das Gespräch war durch seine kompetente und zugleich sympathische Begleitung sehr gut strukturiert und zielführend.“
Christine Weyand
„Mit seiner ruhigen, reflektierten und sehr strukturierten Art ist es ihm gelungen, die Teilnehmer des Workshops binnen kürzester Zeit in eine konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit zu bringen. Das Ergebnis war für alle erstaunlich. Hatten sie doch zuvor viel Geld und Zeit in Berater und Beratungen investiert, ohne zu einem zufriedenstellenden und tragbaren Ergebnis zu kommen.“
Christiane Columbus
„Er hat relevante Punkte angesprochen und mit sicherem Blick erkannt, wo unsere tieferliegenden Themen liegen. Wir profitieren immer noch von unseren mit ihm gewonnenen Erkenntnissen.“
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Stimmen aus der Wirtschaft
Der Round Table Mediation und Konfliktmanagement der deutschen Wirtschaft (RTMKM) ist ein Arbeitskreis von Unternehmensvertreterinnen und -vertretern, die sich im kooperativen Rahmen zu Konfliktmanagement austauschen. Unabhängig von Beraterinnen und Beratern sowie Verbänden vertritt und entwickelt der Round Table die Perspektiven und Interessen der Anwenderunternehmen möglichst praxisnah. In einer Nutzerumfrage kam der Arbeitskreis zu folgenden Ergebnissen:
Qualität der Mediation: Über 80 % der Befragten bewerten die Qualität der Mediation als gut oder sehr gut.
Voraussetzungen: Die Bereitschaft der Beteiligten und die Kompetenz der Mediatorinnen und Mediatoren sind entscheidend.
Empfehlung: 83 % würden Mediation weiterempfehlen oder erneut nutzen.
https://rtmkm.de/ergebnisse-nutzerumfrage-rtmkm/
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Video auf YouTube ansehenHäufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Teammediation und Organisationsmediation?
Teammediation klärt einen Konflikt innerhalb eines Teams oder zwischen einzelnen Personen. Organisationsmediation ist der Oberbegriff: Sie schließt die Teammediation ein und reicht darüber hinaus zu Konflikten zwischen Abteilungen, Standorten, Gesellschaftern oder Projektpartnern, bei denen Strukturen und Zuständigkeiten mit auf den Tisch kommen. Die Unterschiede liegen im Kreis der Beteiligten und in der Zielsetzung.
Muss die Führungskraft teilnehmen?
Das hängt vom Konflikt ab. Geht es um Themen, an denen die Führungskraft beteiligt ist oder die nur sie entscheiden kann, ist sie Teil der Lösung und sollte dabei sein. Geht es um einen Konflikt mit der Führungskraft, ist sie Partei und nimmt teil wie alle anderen. Geht es dagegen um die Zusammenarbeit unter den Teammitgliedern, tauschen diese sich offener aus, wenn die Führungskraft nicht dabei ist. Dann klären wir vorab und im Verlauf, in welcher Form und zu welchen Inhalten sie eine Rückmeldung erhält.
Für wie viele Personen ist eine Mediation geeignet?
Von zwei bis etwa 16 Personen. Bei größeren Einheiten arbeiten wir mit einem Zuschnitt, zum Beispiel zuerst mit der Führungsrunde oder mit Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Gruppen. Für Klausuren und Entscheidungsprozesse ohne akuten Konflikt ist Moderation das passende Format.
Wann ist Mediation sinnvoll, wann das Team-Dojo?
Mediation klärt einen konkreten, aktuellen Konflikt. Das Team-Dojo ist ein Jahresprogramm für Teams, die ihre Zusammenarbeit fortlaufend pflegen wollen: mit einem Auftakt-Workshop, einem Team-Review pro Quartal und Stunden nach Bedarf, auch für Mediation. Wer mit einem akuten Konflikt beginnt, kann danach ins Team-Dojo wechseln.
Kosten
Das Honorar beträgt 220,00 € pro Stunde zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (derzeit 19 %, insgesamt 261,80 € brutto). Einzelheiten stehen unter Ablauf und Kosten.
Ein kurzes Gespräch bringt Klarheit.
30 Minuten, kostenlos, vertraulich.