Familienmediation für binationale und internationale Familien
Seit zehn Jahren arbeite ich intensiv mit binationalen Paaren und Familien, vor allem mit Bezug zu Deutschland, Japan, Singapur sowie weiteren Ländern in Asien und Europa. Die Mediation führe ich auf Deutsch, Englisch oder Japanisch.
Wenn Eltern in verschiedenen Ländern aufgewachsen sind, geht es in einer Trennung um mehr als die üblichen Fragen. Unterschiedliche Rechtssysteme, Erwartungen an Familie und Elternschaft sowie die Frage, in welchem Land die Kinder leben, machen Einigungen schwieriger. Gleichzeitig sind tragfähige Absprachen hier besonders wichtig, weil Gerichtsverfahren über Ländergrenzen langwierig und belastend sind.
Ein kurzes Gespräch bringt Klarheit.
30 Minuten, kostenlos, vertraulich. Auf Deutsch, Englisch oder Japanisch.
Typische Anlässe
- Trennung und Scheidung, wenn die Eltern aus verschiedenen Ländern stammen
- Umgangsregelung über Ländergrenzen hinweg, Ferien und Reisen ins Herkunftsland
- Umzug eines Elternteils mit oder ohne Kind
- Kindesunterhalt, Vermögensaufteilung, Verkauf der gemeinsamen Immobilie
- Unterschiedliche Vorstellungen von Erziehung, Sprache und kultureller Zugehörigkeit der Kinder
- Der Übergang von der Paarbeziehung zu einer funktionierenden Elternbeziehung
Konflikte in Unternehmerfamilien
In Unternehmerfamilien wirken familiäre Konflikte oft direkt auf das Unternehmen. Eine geplante Übergabe an die nächste Generation gerät ins Stocken, solange zwischen Eltern, Kindern und deren Partnern grundlegende Fragen ungeklärt sind.
Ich begleite den familiären Teil: die Aussprache, die Klärung von Erwartungen und Rollen und die Frage, wie die Familie künftig miteinander umgeht. Gesellschaftsrechtliche und steuerliche Fragen bleiben bei den Beratern der Familie. Mit ihnen stimme ich mich auf Wunsch ab.
Rechtliche Fragen
Als Mediator berate ich nicht rechtlich. Gerade bei internationalen Familien empfehle ich, die Vereinbarung vor der Unterzeichnung von Anwälten prüfen zu lassen, gegebenenfalls in beiden Ländern. Die Mediation schafft die Einigung, die anwaltliche Prüfung sichert sie ab.
Co-Mediation
Bei Bedarf arbeite ich in Co-Mediation, etwa mit einer Kollegin oder einem Kollegen mit juristischem Hintergrund oder mit Bezug zum Herkunftsland des anderen Elternteils. Ob das sinnvoll ist und was es kostet, besprechen wir im Vorgespräch.
Kosten
Das Honorar beträgt 261,80 € pro Stunde (60 Minuten), einschließlich 19 % Umsatzsteuer; netto 220,00 €. Einzelheiten stehen unter Ablauf und Kosten.
Qualifikation
- Mediator BAFM (Bundesarbeitsgemeinschaft Familienmediation)
- MiKK Cross-Border Family Mediator, gelistet beim MiKK e.V. (Internationales Mediationszentrum für Familienkonflikte und Kindesentführung)
- Interkultureller Mediator (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
- Mediationssprachen: Deutsch, Englisch, Japanisch
Aus der Praxis
Eine Unternehmerfamilie: Eltern, erwachsene Kinder und deren im Ausland geborene Partner. Der Familienkonflikt belastet das Unternehmen, die geplante Übergabe an den Sohn steht infrage.
Ergebnis
Offene Aussprache, teilweise Annäherung, in einzelnen Beziehungen klare Grenzen mit begrenztem Kontakt. Ein verbindlicher Fahrplan für die Übergabe.
Ein deutsch-japanisches Paar trennt sich, gemeinsam haben sie ein Kind.
Ergebnis
Trennungsvereinbarung, Umgangsregelung, Kindesunterhalt und Auslandsreisen geregelt.
Ein verheiratetes Paar mit zwei Kindern trennt sich, ein Elternteil stammt aus dem asiatisch-pazifischen Raum.
Ergebnis
Hausverkauf und Unterhalt geregelt. Aus dem Paar ist eine funktionierende Elternbeziehung geworden: Geburtstage werden gemeinsam gefeiert, der Umgang ist von gegenseitiger Wertschätzung geprägt.
Eine Familie mit drei erwachsenen Kindern klärt Erbregelung und Hausnutzung.
Ergebnis
Tragfähige Einigung zu allen offenen Fragen an einem Tag.
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Ein kurzes Gespräch bringt Klarheit.
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